Finanzen

Aktien kaufen für Anfänger

Die Wirtschaftskrise 2008 hat die Anleger zutiefst verunsichert. Deswegen trauen sich Anfänger nicht an Aktien heran. Doch die Zinsen für Festgeld oder Tagesgeld gleichen gerade einmal die Inflationsrate aus. Das erinnert irgendwie an die Großmutter, die ihr Geld im Schrank aufbewahrt hat. Bei der Geldanlage ist es sinnvoll, etwa 30 Prozent des Vermögens in Aktien oder Unternehmensanleihen zu investieren. Eine Rücklage sollte auf dem Tagesgeldkonto oder dem Sparbuch verbleiben, damit unvorhergesehene Ausgaben damit beglichen werden können. Je nach Vermögen kann man unterschiedliche Beträge in Aktien eines Unternehmens oder Anleihen anlegen. So bleibt ein eventueller Verlust überschaubar. Eine breite Depotstreuung sorgt sozusagen für eine Risikostreuung, alles auf nur eine Karte zu setzen ist bei der Geldanlage zu riskant.

Ihr Bankberater wird versuchen, Ihnen einen Aktienfond zu verkaufen. Dabei erwerben Sie ein Aktienpaket verschiedener Firmen. Die Depotgebühren und Ausgabeaufschläge der An- und Verkäufe des Aktienfond sind oft teuer. Deswegen sollte man nicht zu oft wechseln. Meist verdienen der Berater oder die Beraterin am Verkauf und nicht an Ihrem Gewinn.